Gerontopsychiatrie 2019 – mit Kompetenz die Versorgung für die neue Dekade sichern

XIV. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V.

15.-17. Mai 2019 in Essen

   
Symposium 3/2 Donnerstag, 16.05.2019, 11.15 - 12.45 Uhr
   
   
Demenzprävention
     
     

Die absehbare dramatische Zunahme der Prävalenz der Alzheimer-Demenz einerseits und gesicherte Zusammenhänge zwischen verschiedenen beeinflussbaren körperlichen und psychosozialen Risikofaktoren und dem Erkrankungsrisiko andererseits lassen Maßnahmen zur Demenzprävention möglich und dringend erforderlich erscheinen.

Während die bevölkerungsbezogene Prävalenz der Alzheimer-Demenz infolge des demographischen Wandels in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat und weiter zunehmen wird, zeigt sich in epidemiologischen Untersuchungen eine geringe, aber eindeutige Abnahme der altersbezogenen Krankheitsinzidenz. Dies wird auf einen besseren allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung zurückgeführt, bedingt durch die häufigere und wirksamere Behandlung von Gefäßrisikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder Hypercholesterinämie und einen gesünderen Lebensstil. Auch erste Ergebnisse von Interventionsstudien zur Prävention der Alzheimer-Demenz sprechen für einen Nutzen der Einwirkung auf beeinflussbare Risikofaktoren.

Die Anwendung dieser Zusammenhänge zur Prävention der Alzheimer-Demenz wird für medizinische Interventionen, Life-Style-Faktoren, kognitive und körperliche Trainingsmaßnahmen erörtert. Dabei ist zu beachten, dass eine Korrelation zwischen Risikofaktor und Demenzrisiko nicht notwendigerweise und nicht für alle Personen gleichermaßen den Nutzen einer gezielten Beeinflussung des Risikofaktors impliziert. Sinnvoll erscheint eine Differenzierung nach individuellem Risikoprofil, auch unter Einbeziehung genetischer Faktoren.

   
   
Vorsitz Georg Adler, Mannheim
  Rodriguez, Kaiserslautern
   
   
  Medizinische Interventionen zur Demenzprävention
  Georg Adler, Mannheim
   
  Lifestyle-Interventionen zur Demenzprävention
  Rodriguez, Kaiserslautern
   
  Körperliche Trainings zur Demenzprävention
  Michael Rapp, Potsdam
   
  Kognitive Trainings zur Demenzprävention
  Agnies Marczak, Mannheim

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